Latest Entries »

So, nachdem mein letzter Eintrag schon fast zwei Monate zurückliegt, möchte ich mich mal wieder bei euch melden und mich gleichzeitig bei denen entschuldigen, die immer wieder hoffend den Blog geöffnet haben, nur um zu entdecken, dass ich faul war und nix geschrieben habe. Das ist sicher ein Grund, warum lange nix passiert ist. Ein anderer ist, dass ich nur über Modem online war und sich das mit den Bildchen schlecht macht…

Also nun ein Update über meine Erlebnisse der letzten Zeit: ich musste nach Uruguay reisen um mein brasilianisches Visum zu verlängern. Dort schaute ich mir neben der Hauptstadt Montevideo auch Punta del Este und Colónia, ein kleines deutsch angehauchtes Städtchen von Auswanderern gegründet, an. Ich machte außerdem einige Bilder von einen Surf-Wettkampf in Arpoador (Nachbarstrand von Ipanema) – nein, zum Mitmachen reicht es noch nicht ganz. Und letztes Wochenende besuchte ich Petrópolis – dem Rückzugsort der königlichen Familie, wenn es in Rio mal zu unerträglich heiß wurde.

Mit diesem Eintrag möchte ich mich dann auch erst mal verabschieden, denn in sehr knappen drei Wichen heißt es den Rückflug anzugehen und wieder deutschen Boden unter den Füßen zu spüren.

Bis dahin! Ich freue mich schon auf das Wiedersehen, obwohl mir Rio echt ans Herz gewachsen ist…!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, so ereignisreich waren die letzten Tage und Wochen hier in Rio. Zunächst war da der Carnaval (brasilianische Schreibweise), der sich neben den eigentlichen Feiertagen über mehrere Wochen erstreckt hat. Da gab es den Pré (Vor-) Carnaval und den Pós (Nach) Carnaval, eine Zeit in der in Rio über 300 so genannte Blocos – Straßenumzüge – stattfinden. Samba wird live gespielt, überall verkauft man Bier und die tanzenden Massen suchen sich ihren Weg durch die Straßen. Alles in allem ein sehr fesselndes Treiben.

Am Carnavalswochenende konnte ich dann im Sambodromo die Sambaschulen und ihre bunten Umzüge bestaunen. Kurzfristig sind wir noch an Karten rangekommen und ließen uns von 21 Uhr bis ca. 7 Uhr früh verzaubern – wow! Die Bilder geben eine wage Idee von dem Spektakel.

Außerdem bin ich noch umgezogen, besuchte die wunderschöne Stadt Ouro Preto (Name aus Kolonialzeit, heißt schwarzes Gold), hab kleinere Statistenrollen in Telenovelas übernommen und gebe Deutsch- und Englischstunden. Kurzfristig habe ich außerdem auch noch ‘ne Reise nach Montevideo, Uruguay, geplant. Das brasilianische FBI (Polícia Federal) hat mir entgegen der Informationen der Grenzbeamten in Iguaçu nämlich vor zwei Tagen eröffnet, dass ich vor Ort keine Visumsverlängerung beantragen kann, sondern, dass ich dafür das Land verlassen muss und bei der Wiedereinreise einen Stempel bekommen kann. Also: raus aus Brasilien und dann wieder rein für ein bisschen Tinte im Pass. Freu mich aber trotzdem schon auf Montevideo und aufs Español-Sprechen.

Beste Grüße aus Colégio, dem 22 Metrostationen von Copacabana entfernten Stadtteil meines neuen zu Hauses!

Flo

This slideshow requires JavaScript.

So, jetzt ist er wieder weg und ich komme mal über den langen und schönen Urlaub mit meinem Vater hier in Brasilien zu Posten. Während der mehr als zwei Wochen konnte ich meine Dolmetscher- und Reiseführerfertigkeiten verfeinern und so Einiges von der Stadt, in der ich nun bereits seit fünf Monaten lebe, und ein paar anderen Ecken Brasiliens kennenlernen. Auf dem Programm standen neben den Rio-Standardsehenswürdigkeiten – wie dem Christus und dem Zuckerhut – auch die Wasserfälle von Iguaçu und die ca. 3 Stunden südlich der Stadt liegende “Ilha Grande” – die große Insel. Anstatt nun ausführlich die einzelnen Abenteuer, die wir während unserer Reise erlebt haben zu beschreiben, kommt hier eine sehr beschränkte Auswahl einiger schöner Momente.

Liebe Grüße aus Rio,

Florian

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.